Meine Geschichte

Hallo ihr Lieben, mein Name ist Claire. Ich bin ein immer verwuschelter Lockenkopf, der fast nur schwarz im Kleiderschrank hat. Ich bin sozialpolitische Modedesignerin, die ihr Herz in der Politik und der Modewelt verloren hat.

Nach meinem Abitur begann ich erst ein Geschichtsstudium mit dem Nebenfach Politikwissenschaft. Mir wurde aber schnell klar, dass mir die Herangehensweise zu theoretisch ist und ich beobachtete eine Abwehrhaltung, wenn das Thema Politik zur Sprache kam. Da mich Mode schon immer begeisterte, bewarb ich mich für den Studiengang Mode an der HS Pforzheim und nahm meine politischen Fragestellungen in den Kollektionen auf. So entstanden zum Beispiel Kollektionen über Kinderehe, Social Media Konsum oder den sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche, das war meine Bachelorarbeit.

Mode ist für mich nicht nur Bekleidung, die die Funktion des Einkleidens innehat, sondern ich verwende Mode als Kommunikationsmittel. Einerseits um mich als Person und meinen Charakter zu zeigen und andererseits um stark diskutierte Themen nahbar und neutral zu gestalten. Ich möchte die Anziehungskraft der Mode verwenden, um Aufklärung spannend zu gestalten und somit Prävention betreiben.

Meine Mission

Meine Mission ist es, dass die Menschen mit offenen Augen durch die Welt gehen, dass Unterschiede normal werden und dass die Sensibilität gestärkt wird, zu spüren. Zu spüren, was um uns passiert, ob mein Gegenüber gerade andere Gedanken hat oder wie wir uns gemeinsam unterstützen können. Ich möchte die Neugierde wieder befeuern und Andere mitreißen, etwas zu erschaffen. Man könnte es also als Prävention für eine interessierte und beteiligte Gesellschaft beschreiben, die Themen, vor allem Politische, verspielt und modern in den Alltag integrieren will.

das LAbel

Mir ist es wichtig, ehrlich zu kommunizieren und offen für neue Dinge zu sein, ohne gleich zu beurteilen oder gar zu verurteilen. Leider passiert aber gerade Letzteres heute immer noch häufig, vor allem in der Modebranche. Deshalb habe ich mir auch dieses Feld ausgesucht, um meine sozialen und politischen Fragen zu gestalten. Mode ist ein Medium, das wir tagtäglich benutzen und wieso soll man dieses nicht interdisziplinär verwenden?  Für einen Designer ist es einfach schön, wenn ein Kunde mit einem Produkt nach Hause kommt oder Freunde trifft und erzählt: „Wusstest du, dass XY gerade auf das Thema Z aufmerksam macht und deshalb diese Schnittform oder diesen Stoff gewählt hat?“. Ich denke, dass sowohl die Labels, als auch die Gesellschaft, über das Basic-Shirt mit politischen Prints hinausgewachsen sind. Jetzt ist es Zeit, tiefer zu gehen.

Und genau aus diesem Grund habe ich mein eigenes sozialpolitisches Modelabel gestartet!

Claire Common ist ein Modelabel, das bewegen will, vor allem sozial und politisch. Die Designs sprechen eine eigene Sprache und sind ein Statement mit minimalistischen Designelementen. Die Kleidung wird aus nachhaltigen und recycelten Materialien hergestellt. Hierbei wird auch darauf geachtet, dass die Kleidungsstücke langlebig sind und wieder in den Recyclingkreislauf zurückzuführen sind.

 

Die Produktion

Während der Recherche zu meiner ersten eigenen Kollektion „Barriere Freiheit“ beschäftigte ich mich viel mit den Themen Inklusion und den Arbeitswelten für Menschen mit Behinderung. Hierbei hinterfragte ich mich auch, wie inklusiv ich arbeite. Ein wichtiger Bestandteil der Kollektion ist die Zusammenarbeit mit Rollstuhlfahrer*innen. Deshalb entdeckte ich auch die Inklusionswerkstatt blauherz in Weinheim, die eine eigene Rollstuhlfahrer*innenhose entwickelt hatte. Wieso also nicht eine Kollektion über Barrierefreiheit von Menschen herstellen lassen, die tagtäglich von diesem Thema betroffen sind und somit einen eigenen inklusiven Beitrag leisten?

Mittlerweile kann ich mir eine andere Produktion nicht mehr vorstellen, denn die Zusammenarbeit ist viel zu besonders. Wir lernen und wachsen gemeinsam!

Eure Gedanken

Da meine Philosophie auf Kommunikation beruht, freue ich mich über jeden Austausch. Schreibt mir dafür einfach eine Mail an info@clairecommon.de oder verwendet das Kontaktformular und wir sehen uns bei einem Kaffee-Date. Ich freue mich auf euch!

“Meine Mission ist es, etwas zu erschaffen, das bewegt, das anregt und das voran­bringt. Mode ist für mich tragbare Aufklärung und somit Bildungsarbeit

“Ich denke, dass sowohl die Labels, als auch die Gesellschaft, über das Basic-Shirt mit politischen Prints hinausgewachsen sind. Jetzt ist es Zeit, tiefer zu gehen.”

“Mode ist ein Medium, das wir tagtäglich benutzen und wieso soll man dieses nicht interdisziplinär verwenden? ”

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