einblick
100%
Inklusion
echt & sichtbar!
Mode | Statements | Trainings
Claire Common inklusive designerin und trainerin
Ende 2021 saß ich an meinem Schreibtisch und hatte ein Problem.
Ein ziemlich großes Problem, ehrlich gesagt. Ich wollte meine erste Modekollektion launchen, aber mir fehlte das Eine, was jede gute Kollektion braucht: ein Thema. Etwas mit Bedeutung. Etwas, das mehr ist als nur schöne Klamotten.
Der Druck war real. Die Deadline auch.
Ich scrollte durch Nachrichten, hoffend, dass mich irgendwas anspringt. Und dann – zwischen all dem Alltags-Rauschen – blieb ich an einem Artikel hängen.
Menschen, die ein Bein verloren hatten. Eine inklusive Fußballmannschaft. Und wie diese Menschen dort wieder Halt im Leben fanden.
Bauchkribbeln.
Du kennst das vielleicht – dieses Gefühl, wenn du weißt, dass du gerade etwas Besonderes entdeckt hast, auch wenn du noch nicht genau verstehst, was.
Das Problem? Ich hatte null Ahnung von Behinderung. Null. Ich wusste nicht mal, wo ich anfangen sollte.
Also machte ich das einzig Logische: Ich googelte „Barrierefreiheit Rhein-Neckar“ und schrieb die Arbeitsgemeinschaft Barrierefreiheit an.
Und meine E-Mail war… naja, sagen wir mal: super naiv.
„Hallo, ich bin Claire. Ich bin Designerin und möchte eine Kollektion zum Thema Barrierefreiheit machen, doch habe null Ahnung davon. Können wir uns mal treffen und ihr bringt mir alles bei?“
Ich drückte auf „Senden“ und dachte: „Die denken bestimmt, ich bin total bekloppt.“
Sie antworteten: „Ja, gerne. Wann hast du Zeit?“
Beim ersten Treffen mit dem damaligen Geschäftsführer war ich nervös. Richtig nervös.
Ich bemerkte meine Berührungsängste zum ersten Mal bewusst. Diese innere Stimme, die flüsterte: „Was, wenn du was Falsches sagst? Was, wenn du jemanden verletzt?“
Aber weißt du, was passierte?
Er nahm mir diese Angst sofort.
meine
berufung
MODE
STATEMENTS
TRAININGS
Heute weiß ich: Das ist meine Berufung.
Nicht die Mode an sich – obwohl ich Mode liebe. Mode ist mein Medium. Meine Art, über Themen zu sprechen, die sonst unter den Tisch fallen. Sie ist unser alltäglicher Begleiter. Sie zeigt, wer wir sind. Sie kann uns selbstbewusster machen. Sie macht Themen nahbar, die sonst zu abstrakt, zu schwer, zu „nicht mein Problem“ wirken. Aber Mode allein reicht nicht.
Die Berührungsängste, die ich damals hatte? Fast jeder hat sie.
Die Unwissenheit über Behinderung? Sie ist überall.
Die Vorurteile? Sie sitzen tief – auch bei den Gutmeinenden.
Deshalb die Trainings!
Ich will zeigen, dass Inklusion nicht kompliziert ist. Dass sie Leichtigkeit bringt, nicht noch mehr Bürokratie.
Ich will Führungskräften die Berührungsängste nehmen – so wie sie mir damals genommen wurden.
Ich will, dass Unternehmen verstehen: Inklusion ist zukunftsrelevant. Nicht „nice to have“. Nicht Charity. Sondern ein echter Wettbewerbsvorteil.
Und ich will aufklären. Weil zu wenig echtes Wissen geteilt wird. Weil zu viel nachgeplappert wird, ohne wirklich zuzuhören.
Was mich antreibt?
Die Vision einer Welt, in der „Behinderung“ kein Tabu-Wort mehr ist. Kein Flüstern. Kein Mitleid. Keine Sonderbehandlung.
Sondern einfach: Normalität.
Was mich wütend macht?
Ignoranz. Machtgehabe. Wenn Menschen denken, sie sind besser als andere – und dadurch diskriminieren.
Wenn Unternehmen über Diversity reden, aber bei Behinderung plötzlich verstummen.
Ich bin Designerin. Inklusionstrainerin. One-Woman-Show mit Experten-Netzwerk im Rücken.
Ich bin direkt – manchmal plakativ. Weil ich Vorurteile nicht schönreden will. Aber auch einfühlsam – weil ich spüre, wo Menschen stehen, und sie genau da abhole.
Ich bin menschlich und ehrlich. Ich erzähle dir von meinen Fuck-Ups. Von dem, was wirklich funktioniert.
Ich stehe für 100% Inklusion. Keine halben Sachen. Kein „wir versuchen’s mal“.
Und weißt du was? Selbst wenn ich Milliardärin wäre, würde ich das noch genauso machen.